Der Start des neuen Jahres bringt einige Änderungen mit sich: Dazu gehört auch, dass die Spiele-Plattform Steam ab sofort keine Unterstützung für Windows XP und für Windows Vista anbietet. Angekündigt war das schon seit längerem. Mit Stichtag 1. Januar 2019 beendet Valve offiziell den Support für die beiden alten Betriebssysteme Windows XP und Windows Vista. Einige Funktionen, darunter der Steam-Chat, wurden schon seit einiger Zeit auf diesen Systemen nicht mehr unterstützt. Jetzt folgt das Ende für den Steam-Client in Gänze. Steam setzt nun die Windows-Funktions- und Sicherheitsupdates voraus, die erst ab Windows 7 und höher verfügbar sind.

Bei einem Blick auf die Marktverteilung von XP und Vista verwundert der Schritt kaum. Die aktuellen Zahlen der Steam-Nutzer mit diesen beiden Betriebssystemen dürfte verschwindend gering sein, offizielle Zahlen von Steam gibt es dazu nicht. Im Sommer hieß es, dass der Windows XP-Anteil bei Steam bei 0,22 Prozent lag, bei der letzten Veröffentlichung der Zahlen sogar nur noch bei 0,12 Prozent; für Windows Vista gab es keine Zahlen.

Allerdings bedeutet das Support-Ende für die verbliebenen Nutzer der alten OS-Versionen, dass alle ihre gekauften Spiele nun nicht mehr funktionieren – eine Lösung hat Valve dafür bisher nicht angeboten. Angekündigt wurde die Einstellung des Supports bereits Mitte 2018.

„Um Steam und Spiele oder Produkte, die auf Steam gekauft wurden, weiterhin ausführen zu können, müssen Nutzer eine aktuellere Version von Windows verwenden“, hieß es damals nur. Nutzer von XP oder Vista hatten aber sicherlich ihre Gründe, warum sie bisher nicht auf ein neueres Windows aktualisiert hatten.