Der Berliner WLAN-Spezialist AVM stellt mit seinem neuen experimen­tellen Labor-Update für zwei seiner LTE-FritzBoxen neue Funktionen für das Heimnetzwerk vor. Dazu gehörten verbesserte Fallback-Konfigurationen, sowie Verbesserungen für die Nutzung im parallelen Internetzugriff. AVM hat das neue experimentelle Labor-Update für das kommende FritzOS-Feature-Update jetzt für folgende Geräte bereitgestellt: Für die FritzBoxen 6890 LTE und 6820 LTE. Zu den wichtigsten Neuerungen für das kommende FritzOS gehören die neuen Funktionen für AP-Steering, vereinfachte Downgrades bei Software-Problemen, das Steuern der Geräte-LEDs und neue Funktionen für FritzFon-Geräte – und noch einiges mehr, was den Einsatz der Fritz-Modems deutlich verbessern wird. Wann das fertige Update für die LTE-Modems erwartet wird, ist noch nicht bekannt. Jetzt gibt es erst einmal mit Version 07.08-69774 für die 6890 LTE und der Version 07.08-69780 für die 6820 LTE in Version 1 und 2 ein weiteres Beta-Update.

Die für die Geräte angepassten Downloads gibt es bei AVM auf dem FTP-Server, die Links direkt zu den benötigten Update-Paketen für die Geräte findet man auf der Labor-Übersichtsseite.

Wer eines der genannten Geräte besitzt, kann das Update online über die Benutzeroberfläche durchführen. Dazu ruft man im Webbrowser „fritz.box“ auf, meldet sich mit Benutzernamen und Kennwort an und wählt „Ansicht: Erweitert“ aus.

Das ist neu

Über „System / Update“ kann man dann den Pfad zum Download-Paket auswählen und das Labor-Update installieren.

Die neue Labor-Version enthält neben den neuen Funktionen vor allem Verbesserungen, Fehlerbehebungen und allgemeine Stabilitätsverbesserungen.

Die Änderungen sind je nach Endgerät verschieden. Exemplarisch die Release-Notes für die FritzBox 6890 LTE:

Weitere Verbesserungen in FritzOS 7.08-69774

LTE:

    • Verbessert – Neue Software für das Mobilfunk-Modem [nur 6890v1]
    • Verbessert – Stabilität von Mobilfunkverbindungen erhöht
    • Behoben – Ein zweites Packet Data Network (2. PDN) mit einem Default Bearer konnte nicht aufgebaut werden, wenn in der 1. PDN schon ein Default Bearer verwendet wurde (aufgefallen in Slowenien)

Internet:

    • Verbesserung – Bei Einsatzszenarien mit parallelem Internetzugriff oder in Fallback-Konfigurationen sind die eingerichteten Portweiterleitungen für die Dauer des Ausfalls der primären Verbindung auf der sekundären Verbindung verfügbar
    • Verbesserung – VPN-Verbindungen gehen im Falle des Ausfalls der primären Internetverbindung und sofern möglich auf die sekundäre Internetverbindung (Fallback-Verbindung) über
    • Behoben – In seltenen Fällen konnten Daten für die Internetverbindung schon vor Ausfall der Primärverbindung über die Fallback-Verbindung geleitet werden
    • Behoben – In einigen Fällen mit Internetzugang über das WAN-Interface und eingerichtetem Fallback über Mobilfunk wurde die WAN-Verbindung – obwohl verfügbar – immer als ausgefallen angesehen
    • Behoben – Vom Nutzer alternativ konfigurierte DNS-Server wurden zwar verwendet, aber nicht als verwendet angezeigt
    • Behoben – Info-LED leuchtet nach Fallback auf LTE rot trotz erfolgreich aufgebauter Fallback-Internetverbindung (erfolgt jetzt nur noch, wenn DSL und LTE seit mind. 1h nicht mehr verfügbar sind)

Telefonie:

    • Verbesserung – LTE Sprachverbindungen über eine separate 2. PDN können nun schon genutzt werden, obwohl die primäre Internetverbindung besteht (in Parallel- und Fallback-Konfigurationen)
    • Behoben – VoIP-Registrierung scheitert in bestimmten Fällen mit sehr lang andauerndem Internet-Verbindungsaufbau
    • Behoben – Telefonie-Sprachdaten (VoIP) wurden u.U. über das falsche Packet Data Network (PDN) geleitet

System:

  • Verbesserung – Systemstabilität im Kontext der Nutzung des WLAN-Gastnetzes erhöht
FritzOS Labor-Update: Neue Features für FritzBox 6890 & 6820 LTE
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