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Windows 10 Build 14332 ist da: Microsoft ruft zur grossen Fehlersuche

Microsoft hat soeben – pünktlich um Mitternacht deutscher Zeit – die neue Windows 10 Insider Preview Build 14332 veröffentlicht. Diese soll nach Angaben der Entwickler vor allem der Fehlerbereinigung dienen und bringt nach dem Monster-Update in Form von Build 14328 keine großen Neuerungen. Dafür macht Microsoft die Tester nun zu „Team-Mitgliedern“ und ruft zum großen „Bug-Bash“. So startet nun der in der letzten Woche angekündigte sogenannte Bug Bash, in dessen Rahmen man in den nächsten vier Tagen verschiedene „Herausforderungen“ für die Tester veröffentlichen will. Diese werden im Feedback Hub der Windows 10 Previews zugänglich sein und beziehen sich an jedem Tag auf andere Bereiche des Produkts, so Aul im Weblog des Windows-Teams. Man will damit dafür sorgen, dass bestimmte Funktionen besonders intensiv getestet werden.

Vermutlich wird es um die Erprobung einiger Features gehen, die mit der Windows 10 Build 14328 erstmals Einzug hielten. Aul zufolge sind die neuen „Quests“ anders als sonst recht frei gestaltet, so dass nicht eine bestimmte Abfolge von Schritten ausgeführt werden muss, um eine Funktion zu testen. Stattdessen gehe es darum, die Aufgabe auf „natürliche“ Art auszuführen, so dass man realistischere Rückmeldungen der Nutzer erhält. Letztlich landen die Tester stets im Feedback Hub, wo sie zunächst nach bereits bestehenden Meldungen suchen sollen, die sie dann mit ihrer Stimme unterstützen und so in den Fokus der Entwickler bringen sollen.

Es sind außerdem zwei verschieddene Arten von Herausforderungen bzw. Quests vorgesehen. Eine Variante beinhaltet zeitlich begrenzte Aufgaben, die nur für genau einen Tag laufen, während die zweite Variante die sogenannten „Advanced Quests“ sind, die technisch anspruchsvoller ausfallen und teilweise einen Eingriff in die Systemkonfiguration oder die Fähigkeit des Nutzers zum Zurücksetzen auf die ursprünglichen Einstellungen abverlangen. Grundsätzlich sollten die Tester aber nur Aufgaben in Angriff nehmen, denen sie sich gewachsen fühlen – um nicht versehentlich ihr Testsystem lahmzulegen, empfiehlt Aul.

Der Feedback Hub ist schon jetzt mit den ersten Quests gefüllt, so dass die Tester bereits beginnen können, Microsoft bei der Fehlersuche zu helfen. Man sei hocherfreut, die Tester auf diese Weise zu einem wichtigen Bestandteil der Erprobung von Windows 10 zu machen. Sie würden somit zu einer Art Teil des Teams, behauptete der Microsoft-Manager.

Bash-Support und Kommandozeile verbessert

Abgesehen vom Beginn des Windows 10 Bug Bash rund um die jüngste „Redstone“-Build führt Microsoft mit ihr auch einige wenige Verbesserungen bzw. Neuerungen ein. Im Zusammenhang mit der Integration der Unterstützung für die Unix-Shell Bash gab es bisher einige Probleme, Tools aus diesen Umgebungen auf das Internet zugreifen zu lassen. Apt-get und ähnliche Werkzeuge konnten deshalb keine Server erreichen und Daten herunterladen. Mit der neuen Build 14332 wird dieses Problem nun beseitigt, so dass die resolv.conf nicht mehr von Hand angepasst werden muss. Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, der den Befehl mv an einer einwandfreien Funktion hinderte.

In der Kommandozeile soll Windows 10 nun besser mit der Skalierung auf Monitoren und Geräten mit sehr hoher Pixeldichte klarkommen und es gibt eine verbesserte Wahl der Schriftarten sowie ein optimiertes Rendering von internationalen Schriftzeichen. Die Darstellung und das Verstecken des Cursors wurden ebenfalls optimiert. In den Editoren nano und Emacs soll das Scrolling nun außerdem besser funktionieren.

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