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Windows 10 Build 10122 erscheint heute, mit „Aber“ für AMD-GPUs

Windows Insider-Chef Gabriel Aul hat bereits gestern seinen Followern mitgeteilt, dass man einen „wirklich guten PC-Build in der Pipeline“ habe, er machte die Twitter-Meute heiß und meinte, dass er diese Windows 10-Version „liebt“. Inzwischen bestätigte er, dass diese Ausgabe im „Fast Ring“ der Insider Preview veröffentlicht wird.

Windows 10-„Demokratie“
Man kann es nicht oft genug betonen: Gabriel Auls Umgang mit der Öffentlichkeit, also den Windows 10-Vorabtestern und Microsoft-Interessierten, ist vorbildlich. Dank Aul hat man das Gefühl, dass nicht jemand in Redmond „von oben“ herab die Gegenwart und Zukunft des Betriebssystems diktiert, sondern dass die Anwender das Sagen oder zumindest ein kräftiges Mitspracherecht haben.

Denn Microsoft hat laut Aul auf Twitter einen besonders guten Build von Windows 10 in der Warteschleife. Aber: Dieser ist nicht fehlerfrei. Denn laut des obersten Windows Insiders kommt es in dieser Ausgabe derzeit bei einer speziellen Kombination zu Problemen.

Laut Aul führen nämlich Grafikchips von AMD beim neuen Microsoft-Browser Edge (Aul spricht wohl aus Gewohnheit von „Spartan“) zu „häufigen Abstürzen“. Dennoch wandte er sich an die Nutzer und fragte diese, was ihnen bezüglich dieses „großartigen“ Builds lieber sei: Veröffentlichen oder nicht?

Wenig überraschend ergab die Twitter-Umfrage schnell ein klares Bild: Veröffentlichen und später patchen. Heute Morgen unserer Zeit gab Aul die Entscheidung bekannt: Ja, wird veröffentlicht.

Heute wird Microsoft also im Fast Ring Build 10122 freigeben, ein genauer Zeitpunkt ist natürlich nicht genannt worden. Üblicherweise veröffentlicht man neue Versionen am Abend unserer Zeit, wenn man in Redmond aufgewacht ist und letzte Vorbereitungen abgeschlossen hat.

Wer eine Radeon-/AMD-Grafikkarte besitzt und sich nicht über die erwähnten Edge-Abstürze ärgern will, dem sei empfohlen, auf den „Slow Ring“ der Windows 10-Preview zu wechseln und den schnellen Kanal einzustellen, sobald Microsoft das Problem per Patch behoben hat.

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