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Sony „überrascht“ von Xbox 360-Abwärtskompatibilität der Xbox One

Auf dem falschen Fuß erwischt: So kann man die Microsoft-Ankündigung der Xbox 360-Abwärtskompatibilität der aktuellen Konsole aus Redmond auch fast eine Woche später bezeichnen, jedenfalls aus der Sicht von Sony. Selbst der Gaming-Chef des japanischen Konzerns, Shuhei Yoshida, musste einräumen, dass man „überrascht“ worden sei und die Technik dahinter bei Sony auch nicht ganz versteht.

„Enormer Aufwand“
Es war aus Sicht der Redmonder der erhoffte Knalleffekt, für den Microsoft im Rahmen seiner E3-Pressekonferenz sorgen konnte: Besitzer eine Xbox One können Spiele, die sie für die Vorgängergeneration erworben haben, auf die neue Konsole „importieren“ – und das völlig kostenlos.

Die für Nutzer zweifellos erfreuliche Nachricht hat vor allem Sony kalt erwischt, wie Shuhei Yoshida, Chef der Sony Worldwide Studios, im Interview mit Eurogamer einräumen muss: „Es war überraschend“, so Yoshida, der seine Anerkennung auch nicht verbergen kann: „Wir dachten nicht, dass das möglich ist. Es muss dabei einen enormen technischen Aufwand gegeben haben.“ Gemeint ist damit der von Microsoft programmierte Emulator, der bereits an die Teilnehmer des Dashboard-Preview-Programms verteilt wird bzw. wurde und im Herbst für allen Anwender zur Verfügung stehen wird. Microsoft hat vergangene Woche vorsichtige Andeutungen zur Funktionsweise gemacht und selbst erklärt, dass die Umsetzung alles andere als einfach war.

Yoshida fragte sich allerdings wie schon Jim Ryan, der Chef des europäischen PlayStation-Geschäfts, welche Spiele das letztendlich sein werden: „Werden es kleine oder große Spiele sein? Wir wissen es nicht.“ Nach bisherigem Stand und den vorab zur Verfügung stehenden Games kann man aber sagen: beides.

Schließlich betont auch Yoshida, dass für PS4 nichts Derartiges in Frage kommt: Das liege daran, dass „die PS3 eine so einzigartige Architektur“ hat. Es wäre „unglaublich herausfordernd“, so etwas umzusetzen. Yoshida: „Ich sage niemals nie, aber wir haben keine Pläne dazu.“

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