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Sicherheitslücke in Displaysperre des Sony Xperia Z entdeckt

sony-xperiaNachdem das iPhone seit Längerem mit einem Sicherheitsproblem in der eigenen Passcode-Sperre zu kämpfen hat und zuletzt auch eine Sicherheitslücke beim Sperrbildschirm in mindestens einem Samsung-Smartphone entdeckt wurde, scheint sich nun auch der japanische Konzern Sony mit einem Problem in der Gerätesperre einzureihen.

Der Xperia-Z-Nutzer Scott Reed zeigt in seinem YouTube-Video eine Möglichkeit auf, wie sich der durch ein Muster gesicherte Bildschirm verblüffend einfach umgehen lässt. Denn tatsächlich muss nichts weiter unternommen werden, als während der Aufforderung zur Eingabe des Musters auf den Notruf-Button zu tippen und daraufhin die Ziffernfolge *#*#7378423#*#* in der Telefon-App einzugeben. Sobald das letzte Zeichen des Codes eingegeben ist, öffnet sich das Service-Menü, über welches Geräteinformationen abgerufen und Tests zu zahlreichen Funktionen des Smartphones durchgeführt werden können.

Werden dort die Menüpunkte „Service tests“ und „NFC“ geöffnet und darin die NFC-Funktion getestet, ist der Weg zum Startbildschirm nach dem Abschluss des entsprechenden Tests und dem Betätigen der Startbildschirm-Taste frei. Anschließend erhält der Nutzer vollen Zugriff auf das Gerät, sodass er unter anderem alle installierten Apps öffnen, neue Anwendungen aus dem Google Play Store herunterladen und sich die auf dem Smartphone befindlichen Daten ansehen kann. Wird ein weiteres Mal der Startbildschirm-Knopf betätigt, erscheint laut einem Kommentator unter dem Youtube-Video wieder der Sperrbildschirm des Sony Xperia Z.

Wie Golem zudem berichtet, lässt sich der Sperrbildschirm durch die gleiche Prozedur auch beim Sony Xperia T umgehen. Aufgrund dessen liegt die Vermutung nahe, dass das Sicherheitsproblem mindestens in allen Xperia-Smartphones mit Android Jelly Bean und NFC-Funktion vorhanden ist. Scott Reed hat Sony eigenen Angaben nach bereits über den Fehler informiert, woraufhin er die Antwort erhielt, dass das Problem bekannt sei.

Wann die Sicherheitslücke mit einem Update jedoch geschlossen wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt.

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