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PS4: Keine Einschränkungen bei Gebrauchtspielen

Shuhei Yoshida, Chef der Sony Worldwide Studios, hat beteuert, dass man definitiv keine Einschränkungen beim Wiederverkauf von PS4-Spielen durchziehen werde. Zuvor waren neue Nutzungsbestimmungen aufgetaucht, die für Verwirrung gesorgt haben.

Yoshida stellte gegenüber der Gaming-Branchenfachseite Gamasutra klar (via Heise), dass es „keine Einschränkungen“ beim Handel mit sowie Tausch von gebrauchten Spielen geben wird. Der PlayStation-Chef bezeichnete das als „etwas, was sich Leute, die sich mit Rechtsangelegenheiten beschäftigen, ausdenken.“ Yoshida dürfte mit dieser juristischen Formulierung also auch nicht ganz glücklich gewesen sein.

Anfang der Woche hatte Sony seine für den europäischen Markt aktualisierten Software-Nutzungsbedingungen veröffentlicht. Darin gab es mehrere Passagen, die für Nicht-Juristen nur schwer verständlich waren (Anmerkung des Autors: Ja, auch hier ist durchaus ein „Mea culpa“ fällig).

Zur Verwirrung trugen insbesondere die Punkte 7 und 7.1 in den Software Usage Terms bei. Dort heißt es nämlich: „Disc-basierte Software oder Software-Downloads dürfen nicht wiederverkauft werden, außer dies ist von uns oder von einem anderen Publisher ausdrücklich erlaubt.“ Vor allem aus der expliziten Nennung von physischen Datenträgern konnte man schließen, dass sich Sony womöglich ein Hintertürchen für spätere Sperren lässt.

Yoshida betonte aber nun: „Wir haben keine Kopierschutzmaßnahmen (DRM) und auch kein neues DRM. Es ist ein rechtliches Ding. Leute können ihre Disc-Games verkaufen, wie wir es von Anfang an gesagt haben.“ Die Next-Generation-Konsole des japanischen Konzerns kommt morgen in den USA offiziell in den Handel, die europäische Veröffentlichung der PS4 erfolgt zwei Wochen später. Dazwischen, also am 22. November, erscheint die Microsoft-Konsole Xbox One.

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