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Europol: Weltweit gibt es nur 100 Top-Programmierer für Malware

Cyberkriminalität ist überall da ein Thema, wo Menschen mit dem Internet in Kontakt kommen. Der Chef des European Cyber-Crime Center behauptet jetzt, dass weltweit nur rund 100 Top-Programmierer dafür verantwortlich sind, dass Kriminelle mit Malware versorgt werden.

Die Elite der Malware-Macher

Spricht man von Internet-Kriminalität, haben wahrscheinlich viele Menschen sofort ein weltweites Netz voller zwielichtiger Hackern und bösartiger Computerexperten vor Auge. Wie es scheint, werden die Werkzeuge für Internet-Betrügereien & Co. aber nur von einem sehr elitären Kreis an Programmierern entwickelt und dann an die kriminelle Kundschaft verkauft.

Wie Troels Oerting, Chef der Cyberabwehrabteilung von EUROPOL jetzt in einem Interview mit dem britischen BBC (via Heise) mitteilte, gibt es nach seiner Auffassung weltweit aktuell nur rund 100 kriminelle Experten, die maßgeblich für die Programmierung der meisten verbreiteten Malware verantwortlich sind. Für Oerting ist relativ klar, warum so ein kleiner Kreis an Menschen so viel negativen Einfluss auf das Netz nehmen kann: Die Top-Programmierer sind nach der Ansicht des Cyber-Crime Center Chefs wesentlich besser ausgestattet als beispielsweise seine Behörde.

Darüber hinaus werden die Aktivitäten der Malware-Programmierer nicht von Ländergrenzen beschränkt. Zu guter Letzt ist es laut Oerting eine echte Aufgabe für seine offizielle europäische Internetpolizei mit dem Tempo mitzuhalten, mit dem die Programmierer ihre Schadcodes weiterentwickeln.

Die Ware Malware

Die Top 100 der Malware-Programmierer wendet die eigenen Kreationen dabei offenbar nur selten selbst an. Vielmehr werden die programmierten Schädlinge an kriminelle Banden übergeben, die diese wiederum beispielsweise über Internet-Foren an Cyberkriminelle verkaufen, die solche Programme selbst nicht erstellen könnten. Für Oerting lässt sich diese Situation in einem klaren Satz zusammenfassen: „Es ist sehr leicht, ein Cyberkrimineller zu werden“.

Aktuell ist nicht viel über die tatsächliche Identität der 100 Top-Malware-Programmierer bekannt. Nach Erkenntnissen des europäischen Cyber-Crime Center sind diese überwiegend im „russischsprachigen Raum“ zu finden. Aktuell sei es aber nicht leicht, mit den örtlichen Behörden in Hinsicht einer Strafverfolgung zusammenzuarbeiten. Kriminalität, Cybercrime, Computerkriminalität world.edu

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