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Außer Apple verdient fast niemand mehr Geld mit Smartphones

Das Ziel jeglicher wirtschaftlicher Aktivitäten ist es bekanntermaßen, möglichst viel Gewinn zu machen. Bei der Produktion von Smartphones schöpft hier Apple bereits seit einiger Zeit die größten Anteile ab – und zuletzt senkte sich die Waagschale noch weiter zu Gunsten des Konzerns aus dem kalifornischen Cupertino.

Lediglich Samsung konnte hier für einige Zeit noch als größter Anbieter aus dem Android-Bereich zumindest noch ein Stück weit mit Apple mithalten. Inzwischen kann man aber sagen, dass die Android-Anbieter mit ihren Produkten im Grunde kaum noch nennenswerte Überschüsse einfahren – zumindest im direkten Vergleich. Das zeigen aktuelle Daten des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics.

Die gesamte Smartphone-Branche erwirtschaftete demnach im vierten Quartal 2013 einen operativen Gewinn von 16,2 Milliarden Dollar. Ein Jahr später waren es dann bereits 21,2 Milliarden Dollar. Im Gesamtbild sieht dies erst einmal nach einer positiven Entwicklung für alle Hersteller aus. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail: Während Apple nämlich den Gewinn aus seiner Smartphone-Plattform von 11,4 Milliarden auf 18,8 Milliarden Dollar steigerte, sank der Wert im Android-Bereich von 4,8 Milliarden auf 2,4 Milliarden Dollar.

apple

Die zahlreicher werdenden Anbieter von Android-Smartphones mussten sich also nun gerade einmal die Hälfte des Vorjahresbetrages untereinander teilen. Die Gewinn-Anteile am gesamten Smartphone-Geschäft verteilten sich zwischen Apple und den Android-Firmen Ende 2013 noch mit einem Verhältnis von 70,5 zu 29,5 Prozent und Ende 2014 lagen die Werte bei 88,7 zu 11,3 Prozent. Microsofts Windows Phone, Blackberry und verschiedene andere kleine Plattformen spielen außerdem gar keine nennenswerte Rolle.

Neil Mawston, Strategy Analytics-Experte für den Sektor, sieht insbesondere für Microsoft aber keinen Grund, über die Zahlen deprimiert zu sein. Denn bedrohlich ist die Entwicklung vor allem für Google und seine Android-Partner, die den Markt zwar nach Stückzahlen völlig dominieren, daraus aber keine substanzielle wirtschaftliche Stärke ziehen können. Das könnte Microsoft die Chance bieten, seine eigene Plattform besser am Markt zu platzieren. Laut Mawston kann es sogar passieren, dass einer oder mehrere große Android-Anbieter sich nach einer alternativen Plattform umsehen, wenn sie auch mittelfristig aus Android keine nennenswerten Profite herausholen können.

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