Alexa, die Sprachassistentin von Amazon, ist die etwas unerwartete Siegerin des Wettstreits rund um diese Funktionalität. Dank der Echo-Lautsprecher des Versandhändlers hilft Alexa bereits seit einer ganzen Weile im Wohnzimmer aus und Amazon erweitert nun offensiv die Verfügbarkeit. Bald folgt wohl auch Windows 10.

Amazons digitale Assistentin Alexa ist dieser Tage nahezu überall zu finden. Man muss kein ausgesprochener IT-Experte sein, um festzustellen, dass sich die Amazon-Lösung zur beliebtesten Vertreterin ihrer Art mausert. Und der Siegeszug geht weiter: Denn laut The Verge planen HP, Lenovo, Asus und Acer allesamt, Alexa auf ihren Laptops und Desktop-PCs vorzuinstallieren.

Dabei soll es sich um eine ganze Reihe an Geräten handeln, das Technik-Blog spricht von „tausenden Maschinen“. Die Integration von Alexa wird eine spezielle App erfordern, diese soll ab dem Frühjahr verfügbar sein. Die Grenzen zwischen Computer und sonstigem Zubehör verschwimmen dabei immer mehr, denn Alexa kommt inzwischen auf alles, wo Spracheingabe und -interaktion Sinn ergibt.

Ein Beispiel ist der Pavilion Wave PC: Das ist zwar ein „normaler“ Desktop-PC, der aber eher an einen Lautsprecher erinnert als an einen herkömmlichen Rechner. Da drängt sich Alexa natürlich auf, auch wenn das Gerät ein unter der Haube weitgehend herkömmlicher Windows 10-PC ist.

An sich sind Microsoft und Amazon durchaus willig, miteinander zusammenarbeiten, ganz klar ist die Sache derzeit aber nicht. Denn ursprünglich wollten die beiden Nachbarn aus dem Großraum Seattle noch 2017 eine Kooperation von Cortana und Alexa starten, schon seit einer Weile hört man davon aber nichts mehr. Womöglich wollte Microsoft damit Zeit gewinnen, allerdings prescht Amazon nun offenbar vor und will die eigene Anwendung etablieren.