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Amazon plant angeblich E-Book-Flatrate

Unter dem Namen „Kindle Unlimited“ erprobt das Online-Kaufhaus Amazon derzeit angeblich ein Abonnement für Nutzer des E-Book-Readers Kindle. Im Angebot sei der Zugriff auf über 600.000 elektronische Buchtitel sowie tausende Audiobooks enthalten, berichten die „Financial Times“, das „Wall Street Journal“ und die Tech-News-Seite „Gigaom“. Der Monatspreis soll 9,99 Dollar betragen.

Nachdem einigen aufmerksamen Kindle-Nutzern auf der Amazon-Website entsprechende Hinweise aufgefallen waren und sie sich darüber auszutauschen begannen, hat Amazon einige der betreffenden Seiten allem Anschein nach wieder entfernt. Eine ist noch über den Google Cache erreichbar, weitere sind auf Amazons Webauftritt selbst zu finden.

Die großen US-Verlage wie etwa HarperCollins und Simon & Schuster seien im Amazon-Angebot allerdings nicht vertreten, würden ihre Titel bei der Online-Konkurrenz von Scribd und Oyster anbieten. Anders als bei diesen soll bei Amazons Abo-Offerte aber auch Audiobooks enthalten, derzeit über 7300 Titel.

Das „grenzenlose“ Abo-Angebot würde eine deutliche Ausweitung von Amazons Leih-Service bedeuten, der es Kindle-Besitzern derzeit erlaubt, pro Monat lediglich ein Buch aus einer wesentlich kleineren Auswahl auszuleihen.

Aus einem auf YouTube hochgeladenen Erklärfilm zu Kindle Unlimited erfährt man weitere Details. So soll es vor dem Beginn des eigentlichen Abonnements eine 30-tägige Probezeit zum Nulltarif geben. Die ausgeliehenen Buchtitel können nicht nur auf Kindle-Readern gelesen werden, sondern auf jedem Gerät, für das eine Kindle-App gibt. Der Clip zeigt neben einem Kindle noch ein iPad und ein iPhone.

Für Kindle-Besitzer stelle der neue Abo-Sevice ein interessantes Angebot dar, so die Einschätzung von „Gigaom“, denn sie könnten anders als im Falle der vergleichbaren Dienste von Oyster oder Scribd die Buchtitel ihrer Wahl auf ihren vertrauten E-Book-Readern lesen.

Das könne sich als entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Anbietern im Leihbereich herausstellen, meint „Businessweek“. Immerhin sei der Kindle der am weitesten verbreitete E-Book-Reader auf dem Markt.

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